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Schoko-Nuss-Kuchen mit Kokos-Creme-Füllung (vegan, Laktose-, Sojafrei)

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Ich liebe Süßes… ganz besonders Kuchen - eine Vorliebe, die ich von meinem Paps geerbt habe. Der hat auch so einen süßen Zahn und isst genauso gerne Schokolade und Kuchen wie ich. Also habe ich ihm zum Vatertag einen richtig leckeren Schokoladenkuchen gebacken, mit Haselnuss und einer schokoladigen Kokos-Creme-Füllung. Hmmmm… Schoko pur! Kalorien? Reden wir nicht drüber…

Natürlich kann man den Schokokuchen auch ohne die Füllung machen. Aber für meinen Paps wollte ich was Besonderes :) Lasst euch nicht von der Länge des Rezeptes abschrecken. Es ist wirklich einfach! Am besten bereitet man den Kuchen und die Creme schon am Vortag vor.

Schokoladen-Nuss-Kuchen mit Kokoscreme und Schokoglasur (für eine 26-28 cm Springform):

Für den Kuchen:

- 80g  gemahlene Haselnüsse

- 260 g Mehl

- 1/2 Päckchen Backpulver

- 250 g Muscobado-Zucker (Bio-Vollrohrzucker)

- 150 ml Sonnenblumenöl

- 50 g Kakaopulver

- 400 ml Wasser

- 1 El Chia-Samen

Die Chia-Samen mit 3 El von dem Wasser verrühren und ca. 15 Minuten quellen lassen. Eine Springform (ich habe eine Herzchenform genommen) mit Pflanzenmargarine einfetten und mit Maisgrieß besprenkeln. Die Form bis zum Befüllen in den Kühlschrank packen. Durch das kalte Fett und den Maisgrieß lässt sich der Kuchen später super einfach aus der Form lösen. Den Backofen auf 180 ° C Ober/Unterhitze vorwärmen. Mehl, Kakaopulver und Haselnüsse mit dem Backpulver vermischen. Anschließend alle anderen Zutaten, auch das angerührte Chi-Gel, zu der Mehlmischung geben und gut verrühren. Den Teig in die Form gießen und bei 180°C für ungefähr 50 Minuten backen (Nach 40 Minutenmit einem Holzstäbchen testen, ob der Teig schon hart ist. Je nach Ofen kann die Backzeit 40-60 Minuten dauern). Den fertigen Kuchen komplett auskühlen lassen. Ich habe den Kuchen am Abend gebacken und über Nacht auskühlen lassen. Am besten fangt ihr während der Backzeit schon mit der Creme an. Die braucht etwas Zeit, um im Kühlschrank abzukühlen …

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Für die Füllung:

- eine gekühlte Dose Kokosmilch (Ungesüßte ist am besten. Ihr braucht nur das Kokosfett, nicht das Wasser!)

- zwei Tafeln vegane Zartbitter-Schokolade (ich habe welche mit 70% Kakao-Anteil genommen)

- 50 g Puderzucker

Die Kokosmilch im Kühlschrank kalt werden lassen. So trennt sich das Kokosfett besser vom Wasser. Die Dose öffnen, ein Loch in das Kokosfett stechen und das Wasser abgießen (ihr könnt das gesunde Kokoswasser pur trinken oder für einen Smoothie aufbewahren). Das übrig gebliebene Kokosfett mit den Schokotafeln in einem Topf vorsichtig schmelzen. Manchmal vermischen sich das Kokosfett und die Schoko nicht so richtig, und das ganze sieht irgendwie seltsam aus. Das ist nicht schlimm. Spätestens beim Aufschlagen vermengen sich die beiden Zutaten. Die Mischung für ein paar Stunden im Kühlschrank kalt werden lassen. Rechtzeitig vor dem Bestreichen des Kuchens die Creme auf Zimmertemperatur aufwärmen lassen (zur Not für ein paar Sekunden in der Mikrowelle erwärmen). Die Masse zusammen mit dem Puderzucker mit einem Handmixer aufschlagen, bis eine helle Schokocreme entsteht, die sich gut streichen lässt.

Den Kuchen mit der Creme füllen (Schritt-für-Schritt-Anleitung):

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Den abgekühlten Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und entweder auf eine Tortenplatte stellen, oder auf dem Springformboden lassen (so lässt er sich später besser transportieren). Dann den Kuchen mit einem langen Brotmesser vorsichtig in zwei Böden unterteilen. Mit einer schmalen Tortenplatte (eine feste Pappe funktioniert auch) den oberen Boden vom unteren lösen und daneben legen.

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Die fertige Kokos-Schoko-Creme vorsichtig auf den unteren Boden streichen.

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Wenn der ganze Boden ungefähr 0,5-1 cm dick mit der Creme bestrichen ist, vorsichtig den oberen Boden mit der Pappe oder dem Tortenboden anheben und auf die Creme schieben. Den oberen Boden leicht andrücken.

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Für die Glasur:

- 1 Tl Kokosöl (nicht das aus der Kokosmilch, sondern reines “Virgin”-Kokosöl)

- 100 g vegane, dunkle Schokokuvertüre

Die Kuvertüre zusammen mit dem Kokosöl vorsichtig schmelzen. Nicht zu heiß werden lassen, sonst zerfließt die Glasur zu schnell auf dem Kuchen. Lieber etwas warten, bis die Glasur zähflüssig wird. Dann vorsichtig über den Kuchen gießen und mit einem Löffel verstreichen.

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Den Kuchen in den Kühlschrank stellen und die Glasur fest werden lassen.

Guten Appetit!!

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